Men Artikel behandelt einen Kernbereich der DTB-Schulungen. Es ist Rolle der chinesischen Altmeister und ihrer Traditionen des philosophisch-kulturellen Hintergrunds. Über etliche meiner chinesischen Lehrmeister bin ich mit dem Kulturgut ihrer Vorfahren vertraut.
Mein Fazit: Es handelt sich zwar um "unschätzbare Kronjuwelen", doch ist offensichtlich, dass in Szene-Kreisen allzuviel "Ballast" propagiert wird, das mit westlicher Erwachsenenbildung unvereinbar ist. All dies habe ich schon in früheren Artikeln über Qualitätssicherung ausgeführt. Doch mit Qualitätssicherung allein ist der Thematik nicht beizukommen und ich möchte möglichst viele Praktizierende mit Argumenten aufklären, überzeugen und zum Nachdenken motivieren.
Im Lichte solcher Aufklärungen fühlen sich in der Szene viele Praktizierende in die Irre geführt, gegängelt und bevormundet. Statt solchem "Kleinhalten" fokussiert das DTB-Lehrziel auf gefestigte, unabhängige Persönlichkeiten. Sie folgen nicht denen, die Krücken verkaufen, sondern denen, die das Gehen lehren.
Als anschaulichen Einstieg für Laien nehme ich meinen persönlichen Werdegang als beredtes Beispiel. Auf den ersten Blick ist mein Unterricht "traditionell", "original" und "authentisch", weil meine chinesischen Lehrmeister ihre Formen so deklarierten. Als eine Begründung diente ihnen, daß sie von Altmeister Yang Chengfu gelernt hatten. Daher bin ich ihnen zunächst unkritisch gefolgt. Doch die Unhaltbarkeit dieser Werbe-Botschaften wurde mir rasch klar, denn Yang Chengfu unterrichtete ja gar nicht das geheime "Tafelsilber" seiner Familie sondern seine eigene vereinfachte Form, die er zudem mehrmals abänderte.
Doch viel wichtiger war mir ihre Unterweisung in den überlieferten Prinzipien, die Yang Chengfu ja zur Grundlage seiner Lehre machte. Und genau hier erkannte ich gravierende Mängel, die ich meinen Schülern nicht zumuten wollte. Es waren Ideologien, Vorurteile und Beliebigkeiten aller Art. Bei meinen Forschungen kamen mir auch meine Kenntnisse im japanischen Wado-Ryu-Karate mit seinen chinesischen Wurzeln gut zustatten.
Unterm Strich gilt für mich: Ja, ich mußte nicht das Rad neu erfinden, aber ich mußte die Bremse lösen, es reinigen - und einiges mehr. Und dies obwohl die zahlreichen Mängel und Fehleinschätzungen immer offensichtlicher geworden sind - auch durch mein Konzept des "Richtig Lernen und Lehrens".
Praktizierende des Qigong und Tai Chi (Taijiquan) bewegen sich auf einem Terrain mit vielfältigen Irrwegen, Sackgassen und angepriesenen "Abkürzungen" oder "Geheimnissen". Hinzu kommt in der Szene ein erheblicher Mangel an fundiertem Wissen. Ein Grund für diese Gemengelage der Branche ist die Verwobenheit der Künste in Okkultismus und Esoterik. Ein anderer ist in die beanspruchte Deutungshoheit "Interessierter Kreise".
Hier soll es gehen um die Rolle der Altmeister und ihrer Traditionen - dies zählt zu den Grundlagen der DTB-Ausbildungen. Viele Praktizierende, die sich mit den Traditionen des philosophisch-kulturellen Hintergrunds beschäftigen, sind mit dieser komplexen Thematik allerdings überfordert. ´Häufig übernehmen sie die Ansichten ihrer Lehrer. Hier gibt es zwei Denkschulen - die eng-gefaßte der Taijiquan-Qigong-Szene und die des DTB mit ihrem "Blick über den Tellerrand".
Ja, wir alle stehen auf den Schultern von Riesen, aber in der Szene herrscht ein Tunnelblick mit zahlreichen "blinden Flecken", die weitergehenden Einsichten und eigenen Entwicklungen entgegenstehen. Das beständige Ringen um Orientierung und Argumentation erfordert Unvoreingenommenheit - und den "gesunden Menschenverstand".
Wer mich dazu kontaktieren möchte, kann dies gern tun unter s.langhoff@tai-chi-zentrum.de oder per Telefon unter 040 2102123.
Das DTB-Lehrerprofil bildet ein Kernthema meiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Beschäftigung mit östlichen Künsten der Gesundheitsförderung, Meditation und Kampfkunst. Bei meinem Konzept des "Richtig Lernen und Lehrens" beziehe mich nicht nur auf chinesische Traditionen sondern auch auf japanische Meister, denn sie bewahrten vieles von dem, was in chinesischen Wushu über die Generationen verloren ging.
Lehrer sollen zunächst Meister sein bei der Beherrschung der Lehrinhalte und sie sollen auch versiert sein in Didaktik / Methodik, Psychologie und Anatomie, damit ihre Schüler die Übungen korrekt ausführen und Schädigungen vermieden werden.
Doch ein guter Lehrmeister sollte auch mit dem übergeordneten Rahmen vertraut sein. Dazu zähle ich primär die Beschäftigung mit den Klassischen Schriften und den alten Meistern. In den Fokus stelle ich den kulturell-philosophischen Bereich; dieses schwer auslotbare Terrain kann - wie bei mir - zu einer lebenslangen Beschäftigung werden.
In den fernöstlichen Übesystemen kommt den Meistern früherer Generationen eine Schlüsselrolle zu. Dies galt früher und es gilt auch heute - niemand muß "das Rad neu erfinden". Es geht zum Einen um die praktische Ausführung der überlieferten Übungen, aber zum Anderen um die in ihnen enthaltenen Prinzipien. Sie sollen dem heutigen Adepten als Orientierung dienen und ihm den Weg weisen, um die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern.
Damit eng verbunden ist die Frage nach dem korrekten Praktizieren. Der zweitjüngste Sohn von Yang Chengfu (3. Generation Yang-Familien-Taijiquan), Meister Yang Zhenduo, war einer meiner Lehrmeister. Er faßte seine konfuzianistische Anschauung in der Aufgabe zusammen "das Neue im Alten zu finden". Hier paßt auch das erklärte Ziel zahlreicher Übender, "auf die Schultern des Lehrers zu steigen".
Und in der japanischen Terminologie heißt es analog "Keiko Shokon (稽古照今"; es bezeichnet das Training und bedeutet: „das Alte studieren, um das Neue zu verstehen“. Das Ziel des Trainings ist, durch beständiges Üben das Erbe der früheren Meister mit Geist zu erfüllen, sodaß es zum Leitfaden für die Gegenwart dienen kann..
Auch im DTB-Lehransatz für Aus- und Fortbildung bilden die Anschauungen der Altmeister und ihre Schriften ein Kernelement der Ost-West-Synthese - und somit sowohl für den östlich-tradionellen als auch für den westlich-wissenschaftlichen Bereich. Zum Ausdruck bringt dies das Newton-Zitat "Ich stand auf den Schultern von Riesen".
So weit - so gut, aber nun die Gretchenfrage: Mit welchen Prämissen soll man das Erbe der alten Meister in die Lehrtätigkeit integrieren? Bekanntlich scheiden sich hier die Geister: Es gibt zwei diametral entgegengesetzte Lager.
Ich beschreibe hier die grundlegenden Unterschiede zweier Denkschulen - die eng-gefaßte der Taijiquan-Qigong-Szene und die des DTB mit ihrem "Blick über den Tellerrand". In der Szene gilt das Mantra des "Glauben-Müssens", während der DTB sein Korrektiv des "Wissen-Wollens" propagiert. Es geht um die Dynamik von Bewahren und Anpassen.
Meine Abgrenzung zu Szene-Anschauungen hat für mich Prionität und ich habe sie schon mehrfach dargestellt. Sie spiegelt sich wider in von mir geprägten Slogans wie „Standards statt Szene“, „Blick über den Tellerrand“, "Community mit Weitblick“ und andere. Ich möchte diese Liste nun erweitern um „Auf den Schultern von Riesen“.
Der
Umgang mit Taijiquan-Qigong-Traditionen ist in Heilslehren,
Lobbyisten-Vereinigungen und den einschlägigen Foren der Social-Media
typischerweise schwärmerisch-verklärt und nicht
wissenschaftlich-unvoreingenommen. Es mangelt an Interkultureller Kompetenz.
Solche einseitigen Sehweisen sind zwar legitim, aber sie ergeben eben
nicht "Das Ganze Bild". Dieses Wunschdenken verstellt den doch so nötigen Blick auf die Realität. Die innere Entwicklung jedes Einzelnen und die Suche
nach den Fakten wird so entscheidend gehemmt.´Dies veranschauliche
ich gern bildlich mit
der "Unmöglichen Treppe".
Doch was ich als "Ballast" einstufe und wogegen ich mich wende, umfaßt weit mehr die "Unmögliche Treppe". Dazu gehören Mißverständnisse, falsch Verstandenes und Neijia-Vorurteile. Es gilt offenbar das, was Alan Watts im Zusammenhang mit Zen-Buddhismus so formulierte: "Man möchte nicht aufwachen sondern nur ein bißchen besser träumen".
Allerorten stößt man auf "Quasi-Religiosität", "WUDE-Moralkodex", phantasievolle "Qi-Erklärungsmodelle", "Zhang-Sanfeng-Narrative" und ähnliches mehr. Neben Kommerz und beanspruchter Deutungshoheit findet man Dogmen, Mantras und Legenden werden ungeprüft verbreitet als wären sie verifiziert oder verifizierbar Doch die permanente Wiederholung durch Szene-Protagonisten machen ihre "Chi-Welten" ja nicht wahrer!
Es ist klar, dass sich nicht jeder in diesen Subkulturen gut aufgehoben fühlt. Der Szene-Dogmatik stellt der DTB seine Ost-West-Synthese gegenüber. Dazu wurde eine spezielle "Matrix-Methodik" entwickelt. Dieser wissenschaftliche DTB-Ansatz lenkt den Blick über den Tellerrand traditioneller Überlieferungen auf "das ganze Bild". Diese Herangehensweise ist für westliche Gesundheitsbildung mit ihrem Anspruch auf Ideologie-Freiheit, Transparenz und Teilnehmerschutz viel besser geeignet.
Der einflußreichste Vertreter der dritten Generation des Yang-Stil-Taijiquan war Meister Yang Chengfu (1883-1936). Ihm kommt auch für unsere Thematik eine Schlüsselrolle zu. Mit seinem Unterricht, seinen Schriften und Kommentaren hat er maßgeblich zur weltweiten Verbreitung des Yang-Stils beigetragen. Er selbst und die Vertreter der sich auf ihn beziehenden Schulen sollten allerdings differenziert angegangen werden - und gemessen mit der Elle der Ideologie-Freiheit und des Faktenchecks.
Der berühmte Großmeister Yang hat nicht nur das zuvor geheime Tai Chi seiner Familie öffentlich verbreitet, sondern er hat auch den Blick auf die Klassischen Schriften gelenkt. Als Quintessenz hat er die überlieferten Prinzipien geordnet und kommentiert - allerdings im Zeitgeist der Yang-Chengfu-Ära um 1920 mit angemaßter Deutungshoheit und "politischer Korrektheit". Auch hat er die Zahl der Prinzipien von dreizehn auf zehn reduziert. Darin sind ihm allerdings nicht alle in der Familie gefolgt. Und auch die Reihenfolge wurde mehrfach geändert.
Die von Meister Yang festgelegten Texte wurden von seinen Schülern im großen und ganzen übernommen und gelten bis heute als Standards für zahlreiche Yang-Stil-Formen. Sie werden auch in der DTB-Lehrerausbildung im Detail behandet - in der Ost-West-Synthese des DTB bilden sie das "östliche Auge". Doch hier kommt der "Gamechanger": Es sind Text-Passagen "ausgegraut", weil sie fragwürdig sind und nicht verifizierbar. Diese ideologie-freie Betrachtung eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von DTB-Schulen.
Eine solche Diffenzierung findet sich in der Taijiquan-Qigong-Szene nicht - die Notwendigkeit wird nicht gesehen bzw. tabuisiert. Zu den Gründen zählt Loyalität gegenüber den Familien-Dynastien und auch der Wunsch, geschönte Narrative als Werbe-Botschaften zu verbreiten. Am besten erkennt man dies am "Qi-Erklärungsmodell" - bis heute bildet es den "heiligen Gral" in der Taijiquan-Qigong-Szene.
Yang Chengfu kommt eine Sonderrolle zu er steht historisch zwischen den Altmeistern und den chinesischen Meister-Generationen der Neuzeit. Ein Großteil der Schulen und Vereinigungen reklamieren ihn für ihre Linage - oder grenzen sich von ihm ab.
In der Yang-Familie gibt es konkurrierende "Geschäftsmodelle", die sich beide auf die von Yang Chengfu vereinfachte Form beziehen. Zum einen gibt es das "Traditional Yang-Familiy-Taijiquan" von Yang Zhenduo und seinem Enkel Yang Jun und den "Authentischen Yangfamilien-Stil" von Fu Shengyuan, dem Sohn von Fu Zhongwen. Beide zählen zu meinen Lehrern und ich glaube zu erinnern, das sie ihre 85-er Form damals als "original" bezeichneten - aber bei heutiger Recherche stoße ich eher auf "authentisch".
Die International Tai Chi Chuan Association (ITCCA) hingegen lehrt eine andere Form, die sie als den authentischen, ursprünglichen Yang-Stil der Familie Yang bezeichnet. Großmeister Yang Shou-Chung (Sohn von Yang Chengfu und Urenkel des Stilgründers Yang Luchan) wählte diese Bezeichnung. Er autorisierte seinen Meisterschüler Chu King-Hung dazu, diese Tradition und innere Prinzipien in Europa unverfälscht weiterzugeben.
Während diese Linien alle die Langform als Lehrinhalt haben, hat der Yang-Chengfu-Schüler Cheng Manching (Zheng Manqing) daraus eine Kurzform entwickelt, in der alle Wiederholungen weggelassen sind - sie umfaßt also alle 37 Bilder der Langform. Auch diese Form ist in Deutschland weit verbreitet.
Der DTB-Spirit für die bundesweite Community
Viele profitieren vom legendären "DTB-Spirit" und tragen diese Inspiration in ihren Unterricht daheim. Ich schätze diese reichhaltige Dimension sehr und nenne sie gemäß einem ZEN-Spruch "Das Herz kennt kein Draußen". Sie ist für mich eine Welt voller individueller Chancen. Sie umfasst Vitalität - Verbundenheit - Spiritualität - SEIN! Solche Erfahrungen zu erleben und in der Gruppe mit Gleichgesinnten zu teilen ist ein wunderbares Geschehen, von dem bereits viele hunderte von Praktizierenden profitieren konnten. Das gemeinsame Lernen und der intensive Austausch führt zu vielfältigen Synergien und einem nachhaltigen "Wir-Gefühl".Die DTB-Akademie für Kurse, Seminare, Masterclasses und Zertifizierung
Die DTB-Akademie arbeitet im Auftrage
von vier Fachorganisationen, die alle
von der ZPP anerkannt sind (s. Fußzeile).
Diese "ZPP-Lehrerschmiede" trägt dadurch ganz wesentlich bei
zur Verbreitung einheitlicher
Qualitätskriterien. Dies ist entscheidend angesichts der
Patchwork-Standards der
Taijiquan-Qigong-Szene. Folgerichtig
lassen viele Institutionen ihre
Mitarbeitenden hier weiterbilden - mit
flexiblem Zeitplan, kostengünstig - und
effizient mit sechs bundesweit
einheitlichen ZPP-Modulen.
Darüber hinaus ist das Bildungszentrum weit mehr als nur ein Lernort - sie ist ein Raum für Begegnung, Austausch, gemeinsames Üben und neue Perspektiven. Dies fördert Menschen nachhaltig und professionell. Es sind Chancen persönlicher Transformation. In diesem Ambiente verbinden sich Körper, Geist und Seele, wie es sich jeder für sich und sein Wohlbefinden wünscht.
Mit seinem beruflichen Schulungszentrum fördert der DTB seine Absolventen nachhaltig und professionell auf ihrem beruflichen und privaten Weg. Und Insider bestätigen es: Dies schafft innerhalb und außerhalb der DTB-Gemeinschaft vielfältige Synergien.
Tipp für finanzielle Förderungen: Das Aufstiegs-BAFÖG fördert berufliche Aufstiegsfortbildungen. Infos hier: https://www.aufstiegs-bafoeg.de/ .
Hier folgen Seminarthemen der DTB-Akademie, die zur Altmeister-Thematik passen.
Diese
DTB-Seminarwochen der Stufe "Masterclass" sind eine
Gewähr für neue einzigartige Dimensionen; es geht um
Vitalität - verbundenheit - Spiritualität - SEIN! Diese
Erfahrungen selber zu erleben n der Gruppe mit
Gleichgesinnten zu teilen ist ein wunderbares Geschehen, von dem bereits viele hrerte profitieren konnten. Das gemeinsame Lernen und der intensive Austausch führt zu vielfältigen Synergien und einem nachhaltigen "Wir-Gefühl".
Zahlreiche Tai-Chi-Qigong-Lehrer aus ganz Deutschland vertiefen hier in der "DTB-Lehrerschmiede" ihr Wissen. Sie tauschen sich aus, diskutieren miteinander und trainieren intensiv mit Gleichgesinnten. Diese kommen "von Bayern bis Rügen" - und oft auch aus dem deutschsprachigen Ausland. Durch diese Weiter-Qualifizierung erhöhen sie die Qualität ihres Unterrichts daheim in ihrem Wohnort.
Als die ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention) im Auftrage der Krankenkassen im Jahre 2014 ihre Arbeit aufnahm, hatte ich bereits viele Jahre lang Kurse für deren Versicherte geleitet. Das damalige Präventionsprogramm "Fitness aus dem Reich der Mitte" war ein großer Erfolg für unsere "Qualitätsgemeinschaft Tai Chi Zentrum" Es war mehrfach ausgezeichnet und wurde viele hundert Male angeboten - sowohl in der Hamburger Region als auch bundesweit mit dem DTB-Lehrerteam.
Parallel dazu habe ich wertvolle Erfahrungen sammeln können als Fachberater von Krankenkassen-Mitarbeitenden. Ging es in den Kursen hauptsächlich um die Tai-Chi-Qigong-Übungen selbst, so betragen die Anfragen primär den esoterisch-okkulten Hintergrund - und damit exakt die hier behandelte Thematik der Rolle der Tradition. Bei den anfragenden Kassen war man sich der Problematik durchaus bewußt und wollten in puncto Teilnehmerschutz nichts falsch machen.
Auch in der Kassen-Zusammenarbeit kam es mir gut zustatten, daß ich mit den traditionell geprägten Neijia-Weltsichten mehrerer chinesischer Großmeister aus eigener Anschauung vollumfänglich vertraut war. Etliche von ihnen hatten auf meine Einladung hin in Hamburg Seminare für meine Schüler abgehalten. Bereits damals habe ich begonnen, mithilfe wissenschaftlicher Arbeitsweise aus diesen Überlieferungen die "Ballast-Anteile" für meinen Unterricht zu entfernen.
Bekanntlich stießen solche Bemühungen um Qualitätssicherung in der Taiji-Qigong-Szene auf immer größeren Widerstand - besonders als die ZPP ihre Anforderungen für die Qualfizierung von §-20-Kurse höher schraubte - beispielsweise mit Stundenverlaufsplänen. Natürlich lehnten Szene-Protagonisten auch meine ideologie-freie und faktencheck-basierte Arbeit ab. Und hier ist es kennzeichnend für das niedrige Niveau, daß selbst Hochrangige in Szene-Vereinigungen mich um Hilfe für ihre ZPP-Zertifizierung baten (!).
Dieses unzureichende Qualitätsniveau der Szene-Ausbildungsleitlinien war sowohl für die Öffentlichkeit als auch ZPP / GKV offensichtlich. Sie haben dann eine Kehrwende vollzogen mit zwei wichtigen Änderungen: Sie haben die Szene-Vereinigungen aus dem Leitfaden Prävention gestrichen und vdek-eigene Standards entwickelt, die mit dem Siegel "Deutscher Standard Prävention" gekennzeichnet sind. Deren Basis ist ein wissenschaftliches Scoring-Modell, wie es der DTB seit seiner Gründung benutzt.
Doch wer geglaubt hätte, daß phantasievolle "Esoterik-Folklore", "Qi-Brimborium" und "Neijia-Mantras" seither aus den §-20-Prävention verbannt seien, ist zu nair. Die verschärten ZPP-Vorgaben beschränken sich ja nur auf zusätzliche Lehrinhalte für die Curricula / Modulhandbücher. Alle weiteren "Szene-Beliebigkeiten" bleiben ja unberührt. Es wird also auch künftig so sein, daß solches Gedankengut in finanziell geförderten Maßnahmen verbreitet werden darf.
Wenn man über die Internetsuche zpp-anerkannte Schulen sucht, die sich als "traditionell", "authentisch" oder dergleichen einstufen, so kann man rasch fündig werden.
Hier folgt Weiterführendes, das die Altmeister-Thematik ergänzt
Hier listen wir wichtige Pluspunkte - sie spiegeln vier Kernbereiche der Verbandsarbeit im Bereich Forschung und Lehre: Berufliche Weiterbildung, ZPP-Konzepte, ZPP-Module und Krankenkassen-Kurse (§20 SGB V).
Sie können jederzeit beginnen mit kostenlosen Test-Lektionen für Tai Chi (Taijiquan) und Qigong.
Sie wählen als Abschluß Stufe Kursleiter (1990 €) oder Stufe Lehrer-ZPP (2990 €). DVDs oder USB-Stick incl.
Sie bestimmen selbst, wie lange Sie brauchen. Seminar-Termine können Sie flexibel wählen.
Kombiniertes Heimstudium / Online und Präsenz optimiert den Lernerfolg; die Anteile wählen Sie selbst.
Großartige DTB-Erfolgsbilanz: Viele hrert Absolventen anerkannt - noch kein einziger wurde abgelehnt!
Wer möchte, kann den DTB-Weg gehen vom Kursleiter über Lehrer, Profi bis zum Ausbilder / Meister
Es ist bemerkenswert, dass viele Menschen ihre Lehrer-Ausbildung nicht in ihrem Wohnort absolvieren sondern überregional in der DTB-Akademie in der Region Hannover. Hier lassen auch immer mehr Firmen, Betriebe und Institutionen ihre Mitarbeitenden weiterbilden. Ein entscheidender Grund ist das bewährte professionell-effektive DTB-Konzept, der einzigartige "DTB-Spirit", die Treffen der Arbeitskreise und das erfahrene Cotrainer- Team unter meiner Leitung. Die Lehrgänge sind in diversen Bundesländern zugelassen als staatlich anerkannter Bildungsurlaub. Interessante Impressionen zu Altmeistern und Traditionen hier: Tai-Chi-Qigong-Ausbildung Hannover.
Der Hintergrund: Für an Fortbildung Interessierte stellt sich immer die Grundsätzliche Frage: Entscheide ich mich für einen Anbieter Vor Ort oder recherchiere ich nach inhaltlichen Qualitätskriterien. Klar ist: Örtliche Schulen sind nicht quasi automatisch die qualifiziertesten. DTB-Recherchen zeigen, dass lokale Anbieter Schwächen aufweisen; dies betrifft u. a. Formate, Methodik, Lehrinhalte und Zertifizierung / Diplomierung. Ein weiterer Grund ist rein pragmatisch: Alteingesessene Schulen befürchten oft Konkurrenz. Zudem sind oft nicht flexibel - etwa wenn es um die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen geht.
Die
DTB-Akademie ist eine seit Jahrzehnten etablierte Alternative zu allen lokalen Weiterbildungen. Sie bietet zahlreiche Vorteile und wird von einem Großteil
der Mitglieder von DTB-Schulen aus ganz Deutschland und dem
deutschsprachigen Ausland gern
genutzt. An diesem "Kraft-Ort" unterrichte ich persönlich mit
meinem Trainer-Team. In dem
idyllisch gelegenen Seminarhaus habe ich
bereits über 100 Intensivwochen (jeweils Mo - Fr) geleitet.
Die bereits mit dem Tai Chi Zentrum Hamburg zusammen gegründete Akademie hat sich in über 30 Jahren zu einer internationalen Schulungsstätte für die DTB-Community entwickelt. Dieser zentrale Standort für Masterclasses ist gelegen in einer inspirierenden Umgebung - im Wald an einem kleinen See. In dieser "DTB-Lehrerschmiede" werden alle Präsenz-Blöcke zum zertifizierten Tai-Chi-Qigong-Lehrer vermittelt (6 ECTS). Tai-Chi-Qigong-Ausbildung Hannover / Hannover-Land / Niedersachsen
Der
historisch-kulturelle Hintergrund chinesischer Übesysteme ist komplex. Dafür
nutzen DTB-Schulen einen interdisziplinären Ansatz. Diese ganzheitliche
Herangehensweise zielt auf neue, fachübergreifende und damit tiefergehende
Einsichten. Hierbei werden Prozesse, Perspektiven und Methoden ineinander
integriert. Und um solche komplexen Sachverhalte besser zu verstehen und zu
vermitteln, nutzt der DTB "Interkulturelle Kompetenz" und seine bewährte
"Ost-West-Synthese". Deren Hauptkomponenten sind die überlieferten "Zehn
Prinzipien" für die östliche traditionell-daoistische Sehweise und die
verbandseigenen "ZPP-Module" für die westlich-wissenschaftlichen Aspekte.
Dr. Langhoff bietet Erfahrung, Hilfe und Insiderwissen - Sei dabei
Dr. Stephan Langhoff ist Chefcoach des DTB-Dachverbands DTB. Diese Taiji-Qiglong-Spitzenorganisation und die ihr angeschlossenen Institutionen bieten vielfältige Mittel und Möglichkeiten zum optimalen Lernen und Lehren in den Bereichen Ganzheitliche Gesundheit, Meditation und Kampfkunst. Dr. Langhoff hat mehr als 50 Jahre Branchen-Erfahrung. Seine Expertise umfaßt beides: Berufliche Weiterbildung und privates Praktizieren für Vitalität, Resilienz und Wohlbefinden. Ihnen allen empfiehlt sich der DTB als erfahrener Ansprechpartner. Seine Markenzeichen sind u. a. Professionalität, Effektivität, Flexibilität und umfassender Service.DTB-Dachverband bietet professionelle Gesundheitsbildung - Sei dabei!
In diesem Jahr 2026 begeht der DTB-Dachverband sein 30-jähriges Jubiläum
Der DTB ist der Branchenverband für Qigong und Tai Chi (Taijiquan) in Deutschland. Der gemeinnützige Verein bietet Angebote für alle - Berufliche Weiterbildung und privates Praktizieren. Die 1996 gegründete Fachorganisation ist mehrfach ausgezeichnet für hochqualifizierte Schulungen, klar gegliederte Programme und vollumfänglichen Service. Der Fokus ist gesundheitsorientiert und zielt auf effiziente praktische Anwendbarkeit im beruflichen und privaten Alltag. Der DTB-Rahmenplan garantiert Fakten-Basiertheit und ideologie-freies Lehrerprofil. DTB-Bildungswerk und DTB-Akademie sind eine bewährte Alternative zum "Qi-Erklärungsmodell" der Taiji-Qigong-Szene. Hier lassen Institutionen ihre Mitarbeitenden ganz bewusst an DTB-Schulen weiterbilden - z. B. für ZPP-Zertifizierung.
Impressum:
Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong e. V.
Mail: info@tai-chi-zentrum.de
Vorstand: Harald Langhoff, Holunderkamp 5, 22359 Hamburg
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §10 Abs. 3 MDSTV: s. o.
Amtsgericht Hamburg: Vereinsregister 15089VR